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Recycelte und regenerierte Fasern

Aufgrund der globalen Ressourcenknappheit, der Umweltschäden durch Treibhausgase und anderer Auswirkungen auf das menschliche Leben wächst das Bewusstsein für einen umweltfreundlichen Lebensstil stetig. In den letzten Jahren hat sich der Begriff „regenerierte/recycelte Rohstoffe“ in der Bekleidungs- und Heimtextilienindustrie immer mehr durchgesetzt. Bekannte internationale Marken wie Adidas, Nike, Uniqlo und andere Unternehmen engagieren sich für diese Entwicklung.

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Was sind regenerierte Zellulosefasern und regenerierte Polyesterfasern? Viele Menschen sind darüber verwirrt.

1. Was ist regenerierte Zellulosefaser?

Das Rohmaterial für regenerierte Zellulosefasern ist natürliche Zellulose (z. B. aus Baumwolle, Hanf, Bambus, Bäumen und Sträuchern). Um die Eigenschaften regenerierter Zellulosefasern zu verbessern, wird lediglich die physikalische Struktur der natürlichen Zellulose verändert. Ihre chemische Struktur bleibt unverändert. Vereinfacht gesagt: Regenerierte Zellulosefasern werden mithilfe künstlicher Technologie aus natürlichem Ausgangsmaterial gewonnen und versponnen. Sie zählen zu den Kunstfasern, sind aber natürlich und unterscheiden sich von Polyesterfasern. Sie gehören NICHT zu den Chemiefasern!

Tencel-Faser, auch bekannt als Lyocell, ist eine gängige Regeneratzellulosefaser. Sie wird aus Nadelholzpulpe, Wasser und Lösungsmitteln hergestellt und unter Hitzeeinwirkung vollständig aufgelöst. Nach der Entreinigung und dem Spinnen ist die Lyocell-Produktion abgeschlossen. Modal und Tencel werden nach einem ähnlichen Prinzip verwebt. Ihre Rohstoffe stammen aus Hölzern. Bambusfasern werden in Bambuszellstofffasern und Original-Bambusfasern unterteilt. Bambuszellstofffasern werden durch Zugabe funktioneller Additive zu Moso-Bambuszellstoff und anschließendes Nassspinnen hergestellt. Original-Bambusfasern hingegen werden nach einer Behandlung mit natürlichen biologischen Mitteln aus Moso-Bambus gewonnen.

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2. Was sind regenerierte/recycelte Polyesterfasern?

Gemäß dem Regenerationsprinzip lassen sich die Herstellungsverfahren für regenerierte Polyesterfasern in zwei Kategorien einteilen: physikalische und chemische. Beim physikalischen Verfahren werden Polyesterabfälle sortiert, gereinigt und getrocknet und anschließend direkt im Schmelzspinnen verarbeitet. Beim chemischen Verfahren hingegen werden Polyesterabfälle durch chemische Reaktionen zu Polymerisationsmonomeren oder Polymerisationszwischenprodukten depolymerisiert. Nach Reinigungs- und Trennschritten erfolgt die Regenerationspolymerisation, bevor ebenfalls im Schmelzspinnen Vorrang hat.

Aufgrund der einfachen Produktionstechnologie, des unkomplizierten Prozesses und der geringen Produktionskosten ist das physikalische Recyclingverfahren in den letzten Jahren zum dominierenden Verfahren für das Polyesterrecycling geworden. Mehr als 70 bis 80 % der Produktionskapazität für recyceltes Polyester werden durch dieses Verfahren gewonnen. Das Garn wird aus leeren Mineralwasser- und Colaflaschen hergestellt. Es ist in Industrieländern wie Europa und den USA sehr beliebt, da es Abfall wiederverwertet. Recyceltes Polyester kann den Ölverbrauch reduzieren: Jede Tonne fertiges PET-Garn spart 6 Tonnen Öl. Es kann zur Reduzierung der Luftverschmutzung und zur Eindämmung des Treibhauseffekts beitragen. Beispiel: Das Recycling einer Plastikflasche mit einem Volumen von 600 cm³ führt zu einer CO₂-Reduktion von 25,2 g, einer Öleinsparung von 0,52 cm³ und einer Wassereinsparung von 88,6 cm³.

Regenerierte/recycelte Materialien werden daher in Zukunft die von der Gesellschaft bevorzugten Werkstoffe sein. Viele Alltagsgegenstände wie Kleidung, Schuhe und Tische werden bereits aus umweltfreundlichen Recyclingmaterialien hergestellt. Sie werden in der Bevölkerung zunehmend Anklang finden.

Recycelte und regenerierte Fasern


Veröffentlichungsdatum: 22. Juni 2022